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24.05.2019

Glockenkonzert 60 Jahre Meisterstiftung

Innungsmusik zum Jubiläum:

Im Jahr 1959 hat die Kreishandwerkerschaft Köln anlässlich ihres 75jährigen Jubiläums die gemeinnützige Alte Meister-Stiftung Köln e.V. gegründet, um den Kontakt zu den die Seniorinnen und Senioren des Kölner Handwerks zu halten. Seitdem lädt die Stiftung alle Handwerkssenioren jedes Jahr zu kostenfreien Veranstaltungen ein. Anfang 2018 hat sich die Stiftung in Meister-Stiftung Köln e.V. umbenannt und engagiert sich nun auch für die Ausbildung im Handwerk und für junge Handwerksmeister.
Anlässlich ihres 60jährigen Jubiläums hat die Meister-Stiftung zu einem besonderen Konzert eingeladen: Vor dem Hintergrund, dass das Kölner Handwerk den Rathausturm der Stadt Köln nach dem Krieg wiedererrichtet und das Glockenspiel gestiftet hat und hat die Meister-Stiftung ein einstündiges Glockenspielkonzert mit den Glocken des Ratsturmes veranstaltet. Als Carilloneurin konnte Rosemarie Seuntiens (Eindhoven, NL) gewonnen werden, die zu den Besten ihres Fachs zählt. Es erklang quasi Innungsmusik, die in der gesamten Altstadt gehört werden konnte.
Weil die Stadt dieses Jahr den 200. Geburtstag ihres Sohnes Jacques Offenbach feiert, hat die Meister-Stiftung bewusst Werke des Kölner Komponisten spielen lassen. So erklangen Passagen aus „Orpheus in der Unterwelt“ mit dem berühmten „Can Can“ und aus „Hoffmanns Erzählungen“. Auch Werke des Zeitgenossen Franz Liszt wurden gespielt. Als Finale des Konzerts zeigte das Kölner Handwerk seine Nähe zum Ratsturm mit dem kölschen Schlager „Dat Glockespill vum Rothuusturm“ von Jupp Schlösser und Gerhard Jussenhoven.
Auf dem Empfang konnte Stiftungsvorsitzender Werner Hirschler neben zahlreichen Vertretern der Kölner Innungen auch Gäste aus Politik und Stadtgesellschaft begrüßen, darunter die Alt-Oberbürgermeister Fritz Schramma und Jürgen Roters, Bürgermeister Hans-Werner Bartsch, Stadtdechant Robert Kleine und den früheren ZDH-Präsidenten Dieter Philipp. Hirschler zählte das umfangreiche Jahresprogramm auf, zu dem die Meister-Stiftung 1.300 Seniorinnen und Senioren regelmäßig einlädt. So feiert die Stiftung eine Karnevalssitzung im Kristallsaal der KölnMesse, macht eine Schifffahrt im Sommer auf der MS RheinEnergie und trifft sich zu Stadtteiltreffen mit Kaffee und Kuchen. Zu Weihnachten hilft die Stiftung bedürftigen Handwerkern diskret mit einer Weihnachtszuwendung. Des Weiteren bietet die Meister-Stiftung in ihrer eigenen Wohnanlage in Chorweiler Handwerkern Wohnungen zu niedrigen Mieten an. Hirschler dankte in seiner Rede den Innungen und den Vereinsmitgliedern sowie den zahlreichen Spendern und Gönnern für ihre finanzielle Unterstützung, ohne die Stiftung nicht in der Lage wäre, das hochwertige Unterhaltungsprogramm sowie die Hilfen an bedürftige Handwerker zu leisten. Er hob als Großspender die Partner des Handwerks RheinEnergie, Sparkasse KölnBonn und Volksbank KölnBonn hervor.
Heribert Günther, Mitglied im Stiftungsvorstand, hielt eine Rede über das Carillon des Ratsturmes und erinnerte daran, dass der frühere Präsident der Handwerkskammer zu Köln, Bernhard Günther, die Bauhütte Ratsturm gegründet und die Idee hatte, ein Glockenspiel zu installieren. Nach dem Wiederaufbau des Ratsturms 1958 wurden 45 der 48 Glocken von den Kölner Innungen gestiftet. Eine Kopie der größten Glocke überreichte Bernhard Günther dem früheren Bundeskanzler Konrad Adenauer als Geschenk des Kölner Handwerks. Diese diente bis 1969 als Kabinettsglocke für die Sitzungen des Bundeskabinetts. Ein Nachguss dieser Kabinettsglocke wird von der Stiftung KölnHandwerk, die von Ehrenkreishandwerksmeister Heinz-Werner Bonjean ins Leben gerufen wurde, im Rahmen der Meisterpreisverleihung regelmäßig an Personen verliehen, die sich für das demokratische Staatswesen oder das Unternehmertum einsetzen und darüber hinaus im besonderen Maße sozial engagiert sind.
Das überdurchschnittliche soziale Engagement der Meister-Stiftung nahm daher Kreishandwerksmeister Nicolai Lucks zum Anlass, der Meister-Stiftung zum 60jährigen Jubiläum eine Meisterglocke zu überreichen und im Namen des Kölner Handwerks Werner Hirschler und seinem ehrenamtlich tätigen Stiftungsvorstand Danke zu sagen. Auch Oberbürgermeisterin Henriette Reker dankte im Namen der Stadt Köln für den großen Einsatz der Meister-Stiftung, der dazu beiträgt, die Stadt sozialer und lebenswerter zu machen. Ehrenpräsident Franz-Josef Knieps hob in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Offenbach-Gesellschaft hervor, dass die Meister-Stiftung mit dem Glockenspielkonzert im Offenbach-Jahr ein musikalisches Geschenk an alle Kölnerinnen und Kölnern überreicht.



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